Muhammed Celebi – Ich mach mein Ding!    

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Recklinghausen – Muhammed Celebi ist ein 21 jähriger junger Mann, der in Bottrop geboren wurde, in Recklinghausen aufwuchs und dort immer noch mit seiner Mutter und jüngeren Schwester lebt.
Der Deutsch-Türke studiert im Moment Wirtschaftsrecht an der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen.

Muhammed fing im Alter von 16 Jahren mit Kampfsport an und gehört damit einer Generation von jungen Kämpfern an, die MMA von der Pike auf erlernte.
Als typischer Striker kämpfte er allerdings zuerst K1, um sich an die Ringatmosphäre zu gewöhnen.

Sein Trainer und Manager in Personalunion ist Ignacio Neuhausen, der dem Charakterkopf den letzten Schliff verpasste. Muhammed sagt über seinen Trainer:“Ich bin Ignacio für alles sehr dankbar. Was er mir mit auf den Weg gibt, versuche ich im Kampf immer umzusetzen“.

celebi1Zuletzt gewann er in Herne in einem packenden Finale den Bundesligatitel. Noch heute ist er trotz des Sieges mit seiner Leistung unzufrieden: „Technisch war das nicht der Celebi aus dem Training“, so der arrivierte junge Kämpfer.

Er ist kein Typ, der mit dem Strom schwimmt und lässt sich noch weniger verbiegen.
„Ich mach mein Ding“, so lautet das Motto von Muhammed. Wer den Ruhrpotter Jung kennt, weiß definitiv, dass er das auch so meint.

Zur Zeit ist Muhammed außer Gefecht gesetzt. In einem Sparringkampf verletzte er sich an der Schulter und musste einige Monate aussetzen. Im August geht es mit dem Training wieder los und er hofft bald auch wieder kämpfen zu können.

Auf seine Ziele angesprochen sagt er: „Bestimmte Ziele verfolge ich im Moment nicht. Ich versuche erst einmal alle Kämpfe zu gewinnen und dann sehen wir weiter. Ich schaue immer erst auf mich und lasse alles andere auf mich zukommen“.

Seine Supporter und Fans werden sich freuen. Doch so lange er noch nicht kämpfen kann, versucht er als Betreuer den jüngeren Kämpfern aus seinem Gym beizustehen.

 

 

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