Gurpreet Sing Fred Prinz

Attila Revada

Die Fair.FC hat in der RuhrstadtARENA in Herne selbstverständlich auch Vorkämpfe in ihrem Programm und schickt mit der tollen Paarung Gurpreet Singh vs. Fred Prinz zwei gute Nachwuchskämpfer aus der Region in den Cage.

Singh ist ein junger Kämpfer, der in NRW bei einem größeren Publikum einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat, womit er in Herne einen Teil der Fansympathien auf sich ziehen wird. Das deutsch-indische Multitalent kommt vom Team Stahl und wird von Niko Lohmann alias Karl Stahl höchstpersönlich betreut.
Singh ist ein sehr guter Striker und Techniker, der mit seinen 1,89 Gardemaß einen gewissen Größenvorteil mitbringt, somit im Stand nur schwer zu besiegen ist.
Bei seinem letzten Kampf zeigte er in Bochum bei der „It’s Lanna Time“ einen sehr guten K1 Fight. Sein Duell gegen Sindujan Sritharan schaffte es sogar in unsere „Top-5 Fight of the Night“.
Den Kampf könnt ihr euch im Übrigen auch noch einmal auf unserem YouTube Channel ansehen.

Video Gurpreet Singh und Sindujan Sritharan – It’s Lanna Time – Top5 Fight 

Seinen letzten MMA Fight hatte Singh allerdings überraschend gegen Timo Kersting im Rahmen der MMA Bundesliga Finals verloren. Neben dem Verpassen seines ersten großen Titels, wurmte ihn besonders die Art und Weise der Niederlage. „Nach der Niederlage habe ich echt überlegt aufzuhören. Ich hatte im Kampf einfach aufgegeben, was mich im Nachhinein sehr gestört hat. Ich war allerdings nicht gut vorbereitet gewesen, was aber nicht als Ausrede dienen soll. Aber letztendlich geht das Leben weiter und man lernt aus jeder Niederlage“, sagte uns der Student, [Hochschule Ruhr West]

Sein Gegner Frederic Prinz vom Team Anima wird von Ignacio Neuhausen betreut und kann ebenfalls auf eine starke Fan-Gemeinde zählen.  Er hat zwar bisher kaum Pro MMA Erfahrung, doch sein Coach Neuhausen glaubt an seinen Schützling: “Fred ist ein ruhiger, sehr disziplinierter Junge. Wenn wir nur einen Augenblick das Gefühl hätten, der Kampf gegen Gurpreet würde zu früh kommen, dann würden wir ihn auch gar nicht machen wollen. Lasst euch einfach am 1.November überraschen“, so Neuhausen GFN gegenüber.

Prinz hat auf Amateurebene bisher 3 Kämpfe gemacht und bis auf ein Unentschieden alle anderen Duelle für sich entscheiden können. Dabei hat er unter anderem gute Striker geschlagen, obwohl man bei seinem Background Judo die Stärken eher am Boden vermuten würde.
Sein Coach Neuhausen dazu:„Er ist ein ausgewogener Allrounder, der alles gut beherrscht und schon gute Boxer geschlagen hat“.

Es wird nicht nur bei den Titelkämpfen heiß her gehen. Aus eigener Erfahrung können wir behaupten, dass es schon die Vorkämpfe der Fair.FC in sich haben werden. Das ist aber auch kein Wunder, denn wer dieses Jahr in einem Vorkampf seine Sache gut macht, könnte bei einer der nächsten Ausgaben um einen der begehrten Titel kämpfen. Zudem bewies die Fair.FC schon bei der ersten Ausgabe, dass sie ein sehr gutes Pflaster bzw. Sprungbrett für höhere Aufgaben sein kann. Nick Hein holte sich damals gegen Michael Erdinc den Titel und hatte kurze Zeit später einen Vertrag mit der UFC in der Tasche. Gleiches gilt für Alan Omer, der ebenfalls nach der Fair.FC1 in den erlesenen Kreis der UFC aufgenommen wurde.

Man kann zu Recht behaupten: „Wer in Herne kämpfen darf, kann anschließend nach den Sternen greifen.“

Die bisher feststehenden Kampfpaarungen (Stand 23.07.2014):

Khalid Taha vs. Ömer Cankardesler (Titelfight)
Kerim Engizek vs. Benjamin Brinsa
Rasul Shovhalov vs. Christian Eckerlin (Titelfight)
Gurpreet Singh vs. Fred Prinz

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