Nachbericht zur GMC 6

GMC 6von Patric De Sousa Carneiro

Die GMC Reihe lud zum sechsten mal ein, um mit einem super Line-up die MMA Fans Deutschlands zu begeistern. Die gefüllte Halle war aufwendig mit Bannern dekoriert und mit großen Bildschirmen versehen, um aus jeden Winkel eine Sicht auf das Kampfgeschehen zu ermöglichen. Dadurch kam es natürlich auch zu einer tollen Atmosphäre, besonders während der Main -Events.

Das Event wurde mit einem Newcomer Kampf, im Weltergewicht (-77kg) eröffnet. Johannes Michalik kämpfte hierbei gegen Sven Goos und verlor gegen Goos einstimmig nach Punkten.

Den zweiten Kampf des Abends, bestritten Damian Pikula und Tim van Voorst, welcher als starker Ringer bekannt ist. Der Kampf begann erst sehr statisch mit beidseitigem abtasten, bevor van Voorst zu einem Takedown ansetzte und den Kampf auf den Boden verlagerte. Dort beendete er diesen Kampf dann auch in der zweiten Runde, indem er seinen Gegner mit einer Armtriangle schlafen schickte.

Da Momo Taha sich leider im Vorfeld der Veranstaltung an der Hand verletzt hatte, würde der dritte Kampf gegen Niko Serbezian, von Mowladi Bersanov im Federgewicht (-66kg) bestritten. Auch dieser Kampf ging über die volle Distanz, wobei Serbezian sich nach der ersten Runde eine Führung erarbeiten konnte und somit einen eindeutigen Punktesieg einstreichen konnte.

Auch Kampf vier, würde im Weltergewicht (-77kg) bestritten. Hierbei trafen Mich Mokoyoko und Anatolij Baal aufeinander. Sie fackelten nicht lange und kamen schnell auf den Punkt. Baal bekam in der ersten Runde Punktabzug, da er seinem Gegner mit dem Knie am Kopf erwischte, obwohl dieser am Boden war. Doch schaffte er es im laufe des Kampfes den Rückstand aufzuholen und gewann einstimmig nach Punkten.

Der fünfte Kampf des Abends, fand auch im Weltergewicht (-77kg) statt. Hierbei trafen Andreas Birgles und Stefan Heber aufeinander. Brigles gelang dabei ein schöner Sieg via T.K.O. Noch in der ersten Runde.

Ottmann Azaitar, traf im sechsten Match des Abends, im Weltergewicht (-77kg), auf den Franzosen Serge Dali. Nach einem schnellen Start wurde klar, dass der Franzose sein Glück gerne auf dem Boden suchen wollte, doch nutzte Ottmann einen Scramble und bekam sowohl den Rücken seines Gegners, als auch den Rear Naked Choke. So konnte er noch in der ersten Runde einen Submissionsieg via Tap Out einheimsen.

Nun bekamen auch die schweren Jungs die Möglichkeit sich zu präsentieren. Valdrin Istrefi traf im Schwergewicht (+93kg) auf Björn „Gazelle“ Schmiedeberg. Die beiden Giganten, schenkten sich nichts und gingen über die volle Distanz. Hierbei konnte sich Schmiedeberg, mit vielen Low-Kicks und Fleiß den einstimmigen Punktesieg sichern.

Es folgten direkt weitere schwere Kämpfer. Tassilo Lahr, hatte mit Andreas Kraniotakes, einen starken Gegner im Halbschwergewicht (-93kg) vor sich. Doch musste er sich nach drei Runden dem Urteil der Punktrichter stellen, welche den Kampf alle eindeutig an Andreas „Big Daddy“ Kraniotakes gaben und ihn damit zum Sieger erklärten.

Der neunte Kampf des Abends, versprach mit Abus Magomedov und Donovan Panayiotis sehr interessant zu werden. Doch schickte Magomedov seinen Gegner relativ am Beginn der ersten Runde zu Boden und beendete den Kampf zügig mit Ground & Pound. Somit sicherte er sich einen tollen K.O. Sieg.

Die Maincard würde direkt mit einem Highlightkampf eröffnet. Im zehnten Duell des Abends, traf dabei der Düsseldorfer Kerim Engizek auf Abeku Afful. Diese beiden Mittelgewichtler (-84kg) gingen auch direkt ans Werk. Nachdem Engizek mit einer Serie von Knien den Kampf eröffnete, konnte Afful die erste Runde anschießend am Boden halten, wobei beide Gegner mit Ground & Pound arbeiteten. Doch wurde in der zweiten Runde klar, dass er den harten Fäusten und Knien von Engizek nichts entgegensetzen konnte. Nachdem Afful in der zweiten Runde, schon gut einstecken musste, zeigte Engizek in der dritten Runde seine Boxkünste und stellte sich seinen Gegner an den Cage und bearbeitete ihn mit harten Schlägen. Somit durfte sich Kerim Engizek am Ende als unangefochtener Sieger nach Punkten, feiern lassen.

Nun kam es zu einem Kampf um den GMC Leichtgewichtstitel (-70kg) zwischen dem bekannten Kämpfer Baker Barakat und dem starken Striker Djamil Chan. Doch trotz vieler Spekulationen, hatte Djamil Chan seinen eigenen Plan. Er stellte sich Barakat an den Cage und ließ einen wahren Schlaghagel auf diesen niedergehen. Als Barakat versuchte mit zu schlagen, unterlief Djamil den Schlag, nahm noch im Stand den Rücken seines Gegners und setzte zur Submission an. Kurz darauf viel Baker Barakat bewusstlos zu Boden. Mit diesem fulminanten Sieg verdiente sich der junge Niederländer den GMC Titel im Leichtgewicht.

Der zwölfte und letzte Kampf des Abends, war das lang ersehnte Duell um den GMC Mittelgewichtstitel (-84kg) zwischen Abu Azaitar und Rafael Lewon. Nach einer kurzen Phase des Abtastens, versuchten beide Kämpfer ihren Kampfstil zu etablieren. Lewon suchte verstärkt den Clinch und die Möglichkeit zum Takedown anzusetzen, während Azaitar sich alle Mühe gab, seine harten Fäuste zu platzieren. Dies sorgte für einen Cut unter Lewons linkem Auge, in der ersten Runde. In der zweiten Runde konnte man dann doch deutlich merken, dass die Geschwindigkeit von Lewons Bewegungen nachließ und Abu immer kontrollierter seinen Kampf zu kämpfen versuchte. So konnte sich Abu Azaitar einen Vorsprung erarbeiten, der ihm am Ende der dritten Runde einen höchst verdienten Punktesieg, gegen einen starken Gegner einbrachte und ihm den Titel sicherte.

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