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Am Samstag den 30. Mai findet in Marl eine außergewöhnliche Kampfsportveranstaltung statt. CAGE RUN präsentiert gleich zum Start einen Titelfight mit dem Prädikat Weltklasse. Der Schrecken der Deutschen MMA Szene trifft auf einen Französischen Shootingstar, genauer gesagt werden Olympia Ringer Saba Bolaghi und Teddy Violet sich um den Titel des neu erschaffenen Events streiten.

Aber auch Duelle wie beispielsweise zwischen Karl Stahl vs. Sven Heising, Florian Reitz vs. Semi Ekinci oder der brisante Rückkampf zwischen Isa Omereit und Sindujan Sritharan werden die Zuschauer in Marl elektrisieren.

Wir freuen uns auf hochkarätige Gyms, die ihre Schatzkisten geöffnet haben, um dem Publikum eine besondere Show zu präsentieren.

Folgende Gyms werden vor Ort sein:

MMA Marl

Sidekicks Herne

Sparta X Gym Castrop-Rauxel

Combat Club Cologne

MMA Spirit Frankfurt

G.I Sports Köln

Anima MMA/ SG Suderwich Recklinghausen

Vestside Warriors Recklinghausen

Kampfsportuniversität Herne

Shocx Belgium

MMA Bujin Gym

Fightclub Herten

Team Assasin

Team Stahl

Team Heising

MMA Crossfit France


 

Hier noch die Eckdaten zur Veranstaltung:

Rundsporthalle Marl

Hagenstr.28

45768 Marl

Start: 15:30Uhr


 

ABLAUFPLAN

Ablaufplan für Teams

Option A

– 1. Das Einwiegen am Freitag,29.05.2015 findet von 18:00-20:00 Uhr im MMA Marl Gym auf der Bebelstr 5 in 45768 Marl, statt.

Am Einwiegen können alle Profi- und Amateurkämpfer teilnehmen.

Option B

Medical Check nur Samstag,30.05.2015 ab 14:00

Rulesmeeting 15:00

Ein zweites Einwiegen findet am Samstag von 14:00-15:00 Uhr in der Rundsporthalle Marl statt.

Alle Sportler, die am Freitag nicht eingewogen wurden oder das erforderliche Gewicht nicht gebracht haben, müssen am Samstag zu dieser Zeit einwiegen. Wir bitten alle Sportler und Betreuer bei der Planung der Anreise zu beachten, dass baubedingte Straßenverhältnisse ( Autobahn ist immer eine Baustelle – Westhofener Kreuz) , Ferienzeit,die Anreise erschweren können. Verzögerungen durch Staus etc. sollten auch eingeplant sein. Lieber eine halbe Stunde zu früh, als eine halbe Stunde zu spät. Wer am Samstag bis 15.00 Uhr nicht auf der Waage war, kann nicht antreten und erhält keine Startfreigabe. Es gibt keine Möglichkeit der Nachwaage.

Es sind maximal drei Betreuer in Sportkleidung pro Mannschaft zugelassen, die mit den Kämpfern die Halle betreten dürfen. Die Betreuer müssen namentlich beim Einwiegen genannt werden. Nur Betreuer können sich mit den Sportlern im Aufwärm- und Umkleidebereich aufhalten.

Die Kämpfer müssen bei der Waage noch einen Haftungsausschluss unterschreiben. Ohne diese Unterlagen ist kein Start möglich.


 

REGELN

Kampffläche

Die Kämpfe finden in einem Cage statt.

Allgemeine Regeln

Alle Kämpfer müssen folgende Anweisungen einhalten:

Sich vor dem Kampf durch den Ringarzt medizinisch untersuchen lassen.

Das tragen von Mund- und Tiefschutz ist verpflichtend. Für Frauen ist ein Tiefschutz optional. Die Qualität des Mund- und Tiefschutzes obliegt der eigenen Verantwortung.

Verliert ein Kämpfer den Mundschutz während des Kampfes, gibt der Ringrichter bei nächster Gelegenheit das Kommando „Time“ und der Kampf wird angehalten. Der Mundschutz wird von der Ringecke gereinigt und der Kämpfer setzt ihn wieder ein. Ein laufendes Kampfgeschehen wird nicht wegen des Verlustes des Mundschutz gestoppt!

Der Gebrauch von Ölen, Cremes, Tiger Balm, Thai Öl oder ähnlichen Substanzen ist verboten.

(Körper-)Schmuck wie Ringe, Ketten oder Piercings sind vor dem Kampf abzulegen.

Handschuhe 

Die Kämpfer bekommen vom Veranstalter Handschuhe gestellt, soweit die eigenen Handschuhen vom Referee keine Freigabe bekommen!!!!

Fair FC, Heroic Battle, Lanna Time, FL Rulezzz , SG Suderwich kämpft und MMA Bundesliga Handschuhe sind zugelassen.

Bandagieren der Hände

Zum Bandagieren der Hände darf handelsübliches Sporttape sowie Textil-Bandagen genutzt werden.

Die Bandagen werden beim Betreten des Rings vom Ringrichter kontrolliert.

Kleidung

Kämpfer müssen eine kurze oder lange Sporthose ohne Taschen tragen. Jedem Kämpfer ist es freigestellt einen Ringeranzug, Knieschützer, Gelenksbandagen o.ä. zu tragen. Diese zusätzlichen Kleidungsstücke sind in jedem Fall VOR dem Beginn der Veranstaltung dem Ringrichter zu zeigen und auf Sicherheit kontrollieren zu lassen. Das Tragen von Ringerschuhen ist nicht gestattet. Mund- und Tiefschutz ist verpflichtet (Tiefschutz bei Frauen optional).

Hygiene

Folgende Vorgaben müssen vom Kämpfer strikt eingehalten werden:

1) Körper und Haare müssen frisch gewaschen und sauber sein.

2) Teilnehmer tragen saubere Kleidung und saubere Schutzausrüstung.

3) Die Finger- und Zehennägel müssen kurz geschnitten sein.

4) Teilnehmer mit langen Haaren müssen diese eng am Kopf zusammenbinden.

Rundenzeit

Pro Klasse: 3 x 5 Minuten

Semi-Pro Klasse: 2 x 5 Minuten

Amateur: 2×4 mit GNP zum Kopf

Die Ruhezeit zwischen den Runden beträgt 60 Sekunden.

Waage

Alle Teilnehmer müssen zur angegeben Zeit zur Waage erscheinen.

Teilnehmer die das Gewicht ihrer Gewichtsklasse nicht erreichen, dürfen sich innerhalb des vom Verantwortlichen/Veranstalter angegeben Zeitrahmens (mindestens 60 Minuten) mehrfach wiegen.

PS: Toleranzgrenze 0,8Kg

Bewertung des Kampfes (Judging)

Jeder Kampf wird durch drei Jurymitglieder beurteilt. Jurymitglieder haben den Kampf neutral und ehrlich zu beurteilen.

Die Kämpfe werden nach dem „10-Point Must System“ beurteilt, dies bedeutet das der Gewinner der Runde 10 Punkte erhält und der Verlierer 9 oder weniger – ausser bei einer völlig gleich aufgehenden Runde die dann unentschieden (10-10) gewertet wird.

Die stärkste Gewichtung zur Beurteilung eines Kampfes liegt auf den Kriterien: Effektive Schläge/Tritte und effektivem Grappling. Zusätzlich in geringerer Gewichtung werden effektive, agressive Kampfgestaltung sowie effektive Verteidigung gewertet.

„Effektive Schläge/Tritte“ werden beurteilt nach der Zahl an Wirkungstreffern.

„Effektives Grappling“ wird beuteilt anhand der gelungenen Takedowns und den versuchten bzw. beinahe gelungenen Submissions.

„Effektive agressive Kampfgestaltung“ bedeutet den Gegner durch offensive Kampfgestaltung konstant zu Verteidigungshandlungen zu zwingen.

„Effektive Verteidigung“ bedeutet Schlag-/Tritttechniken oder Takedown-Versuche abzuwehren und mit offensiven Angriffen zu beantworten.

Nach oben beschriebenen Kriterien wird eine Runde wie folgt gewertet:

10 – 10 Kein Kämpfer kann eine Dominanz in der Runde erreichen.

10 – 9 Ein Kämpfer landet mehr effektive Schlag-/Tritt- oder Grapplingtechniken.

10 – 8 Ein Kämpfer dominiert den Kampf durch seine Schlag-/Tritt- oder Grapplingtechniken (z.B. Knock Down mit KO/TKO Gefahr).

10 – 7 Ein Kämpfer dominiert den Kampf völlig durch seine Schlag-/Tritt- oder Grapplingtechniken (z.B. beinahe KO oder TKO).

Disqualifikation

Wenn ein Kämpfer, ungeachtet ob es Absicht war oder nicht, die Regeln nicht einhält, bekommt er eine Verwarnung des Ringrichters . Beim zweiten Vorfall gibt es einen Punktabzug von einem Punkt. Sollte es zu einem dritten Vorfall kommen, wird der Kämpfer disqualifiziert . Ein Kämpfer kann auch ohne vorherige Verwarnung disqualifiziert werden , wenn der Schiedsrichter (Referee) seine Regelverletzung als zu massiv einstuft.

Verbotene Angriffe / Handlungen

Kopfstösse

Finger in die Augen, Nase, Ohren oder andere Körperöffnungen stecken

Beissen, Kratzen, Kneifen, Bespucken des Gegners

Das Greifen oder Festhalten von Haaren, Kehle, Nase oder Ohren vom Gegner

Schläge oder Tritte auf den Hinterkopf, Rückrat, Genitalien oder Kehlkopf

Gedrehte Nackenhebel

Halten oder Hebeln von weniger als drei Fingern gleichzeitig

Schläge oder Tritte zum Hinterkopf

Fersentritte auf die Nieren

Tritte zum Kopf eines Gegners in Bodenlage

Den Ellbogen oder das Kinn auf das Auge des Gegners drücken

Mit Fingern oder der Hand Druck auf die Kehle des Gegners ausüben

Greifen oder Festhalten von Kleidung, Handschuhen, Schienbein- oder Knieschutz

Festhalten der Ringseile oder des Eckenschutzes

Probieren den Gegner aus dem Ring zu drücken oder werfen

Anweisungen des Ringrichters ignorieren

Slam’s auf den Nacken oder Kopf

Beleidigendes Verhalten gegenüber dem Gegner, dem Ringrichter oder der Jury.

Sich mit Absicht aus dem Ring bewegen, um aus einer Kampfsituation zu entfliehen

Verhalten welches den Kampf verzögert wie z.B. den Mundschutz absichtlich ausspucken oder eine Verletzung vortäuschen

Zusatz Amateur

Ellbogenschläge zum Kopf (im Stand & Bodenkampf)

Kniestösse zum Kopf im Bodenkampf.

Fauststöße zum Kopf im Bodenkampf

Zusatz Semi-Pro Klasse ( Bundesliga )

Ellbogenschläge zum Kopf (im Stand & Bodenkampf)

Kniestösse zum Kopf im Bodenkampf.

Zusatz Pro Klasse

Ellbogenschläge zum Kopf, wenn sich einer der beiden Kämpfer in der Bodenposition (drei Körperteile berühren den Boden) befindet.

Definition von Stand-/Bodenkampf bzw. Stand-/Bodenposition

Die Standposition bedeutet, das ausser den Füssen kein anderer Körperteil den Boden berührt. Folglich gilt es als Bodenposition, sobald ein anderer Körperteil als die Füsse den Boden berührt („3 Punkte Regelung“).

Ergebniss des Kampfes

1. Knock Out (KO)

Ein Kämpfer ist nicht mehr in der Lage, sich wirksam zu verteidigen oder ist bewusstlos.

2. Technischer Knock Out (TKO)

Der Schiedsrichter (Referee) entscheidet, dass es nicht mehr verantwortlich ist, den Kampf fortzuführen, aufgrund einer Verletzung oder aufgrund von sehr starken Wirkunstreffern.

Der Ringarzt entscheidet, dass es nicht mehr verantwortlich ist, den Kampf fortzuführen, aufgrund einer Verletzung oder aufgrund von sehr starken Wirkunstreffern.

Eine stark blutende Wunde kann nicht gestoppt werden.

Der Kämpfer gibt an nicht mehr weiterkämpfen zu wollen.

Die Ecke des Kämpfers wirft das Handtuch.

3. Tapout

Ein Kämpfer gibt auf, aufgrund eines Hebels oder eines Würgegriffs durch Abklopfen auf die Matte oder den Körper des Gegners. Ein lautes (Auf-)Schreien wird auch als Tapout gewertet.

Es ist auch möglich, dass der Ringrichter den Kampf beendet, um die Sicherheit der Kämpfer zu schützen und schweren Veretzungen vorzukommen.

4. Punkteentscheidung

Die Ringrichter bestimmen den Gewinner anhand der verteilten Punkte durch die drei Jurymitglieder.

Unanimous Decision: Alle drei Punktrichter bewerten den gleichen Kämpfer als Sieger.

Majority Decision: Zwei Punktrichter bewerten den gleichen Kämpfer als Sieger und der dritte Punktrichter bewertet den Kampf als Unentschieden/Draw.

Split Decision: Zwei Punktrichter bewerten den gleichen Kämpfer als Sieger und der dritte Punktrichter bewertet den Gegner als Sieger.

Unanimous Draw: Alle drei Punktrichter bewerten den Kampf als Unentschieden/Draw. Kein Gewinner.

Majority Draw: Zwei Punktrichter bewerten den Kampf als Unentschieden/Draw, ein Punktrichter bestimmt einen Gewinner. Kein Gewinner.

Split Draw: Ein Punktrichter bestimmt einen Kämpfer als Gewinner. Ein Punktrichter bewertet den anderen Kämpfer als Gewinner und der dritte Punktrichter bewertet den Kampf als Unentschieden/Draw. Kein Gewinner.

5. Disqualifikation

Wenn ein Kämpfer, ungeachtet ob es Absicht war oder nicht, die Regeln nicht einhält, bekommt er eine Verwarnung des Ringrichters. Beim zweiten Vorfall gibt es einen Punktabzug von einem Punkt. Sollte es zu einem dritten Vorfall kommen, wird der Kämpfer disqualifiziert. Ein Kämpfer kann auch ohne vorherige Verwarnung disqualifiziert werden, wenn der Schiedsrichter (Referee) seine Regelverletzung als zu extrem einstuft.

6. „No Contest“

Wenn sich beide Kämpfer durch eine illegale Aktion disqualifizieren oder der Referee den Kampf wegen eines Unfalls in der ersten Runde abbricht, wird der Kampf als „No Contest“ gewertet. Sollte ein Unfall während der zweiten oder dritten Runde geschehen werten die Punktrichter den Kampf bis zu diesem Moment und bestimmen den Sieger per Punktentscheid.

Verletzung während des Kampfes

Erleidet ein Kämpfer während des Kampfes eine Verletzung durch eine legale Technik und kann desswegen den Kampf nicht weiterführen, verliert er den Kampf durch TKO.

Erleidet ein Kämpfer während des Kampfes einen Schaden durch eine verbotene Technik, erhält er bis zu 5 Minuten Zeit, sich zu regenerieren. Falls er trotz Regenerationszeit nicht in der Lage ist, den Kampf weiterzuführen, verliert der Gegner den Kampf durch Disqualifikation.

Betreuer

Pro Team dürfen drei Betreuer den Kämpfer begleiten. Pro Team erhalten drei Betreuer freien Eintritt zur Veranstaltung, unabhängig von der Anzahl der Kämpfer.

Betreuer müssen sich an Regeln halten, sonst können sie nach Ermahnung vom Ringrichter aus der Ringecke verbannt werden. Halten diese sich nicht an folgende Anweisung oder setzen ihr Verhalten fort, verliert der Kämpfer den Kampf durch Disqualifikation:

Der Ring darf nur zwischen den Runden von einem Betreuer betreten werden.

Sobald der Ringrichter das Kommando „Seconds out“ gibt, verlässt der Betreuer unverzüglich den Ring.

Es ist Betreuern nicht erlaubt, einen Kämpfer während des Kampfes zu berühren.

Bedrohendes oder beleidigendes Verhalten führt zum Eckenverweis!

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